- Kann ich meine Notion-Inhalte in Kintari weiternutzen?
- Teilweise. Notion exportiert nach Markdown, HTML und PDF — diese Dateien öffnest und indexierst du in Kintari ganz normal. Was beim Export verloren geht, bleibt verloren: Callouts, Toggles, Synced Blocks werden zu rohem HTML, Datenbank-Ansichten flachgewalkt, eingebettete Medien teils verworfen. Wir helfen mit der Migration — das ist keine 1:1-Konvertierung, sondern eine bewusste Übernahme der Inhalte, die du wirklich behalten willst.
- Hat Kintari Echtzeit-Kollaboration wie Notion?
- Nein, ehrlich gesagt nicht. Kintari ist ein Single-User-Arbeitsplatz mit lokalem Vault. Wenn dein Team an denselben Dokumenten gleichzeitig schreibt, ist Notion das richtige Werkzeug. Kintari löst eine andere Aufgabe: Wissens- und KI-Arbeit, die nicht das Haus verlassen darf. Mehr-Personen-Häuser teilen sich den Workspace über einen Ordner auf einer kanzleieigenen, verschlüsselten Freigabe — sequentiell, nicht in Echtzeit.
- Notion AI hat doch auch eingebaute Wissens-KI — wo ist der Unterschied?
- Notion AI läuft auf OpenAI- und Anthropic-Modellen in Notions Cloud. Dein Workspace-Inhalt geht dafür zwangsläufig an die Cloud-Anbieter. Kintari lässt dich pro Aufgabe entscheiden: ein lokales Modell via Ollama, wenn die Inhalte das Haus nicht verlassen dürfen — oder ein Cloud-Modell mit eigenem API-Schlüssel, wenn das passt. Datenhoheit ist hier kein Pricing-Feature, sondern eine Architekturentscheidung.
- Was ist mit EU-Datenresidenz? Notion bietet das doch an.
- Ja — aber nur im Enterprise-Tarif. Im Plus- oder Business-Plan liegen deine Daten weiterhin in US-Datenzentren. Bei Kintari ist „Daten-Residenz" deine Festplatte; eine Frage des Tarifs stellt sich gar nicht. Und für österreichische Berufsverschwiegenheit (§ 9 RAO, § 80 StBerG, § 37 NO) ist „auf deinem Rechner" architektonisch sauberer als „auf AWS Frankfurt unter Enterprise-Vertrag".
- Bei großen Wissensbasen wird Notion langsam — wie ist das bei Kintari?
- Notion zeigt bei tausenden Datenbank-Einträgen messbare Ladezeiten, weil jeder Aufruf eine Cloud-Roundtrip ist. Kintari läuft lokal: Volltextsuche, Wissensgraph und Agent operieren auf deiner Hardware ohne Netzwerk-Latenz. Eine Wissensbasis mit zehntausenden Notizen bleibt flüssig, solange die Box dahinter mitkommt.
- Kintari €99 einmalig vs Notion $20/User/Monat — wie rechnet sich das?
- Für eine einzelne Person, die ein Jahr Notion Business nutzt: $240. Kintari einmalig €99. Ab dem zweiten Jahr läuft Kintari ohne weitere Lizenzkosten weiter; Cloud-Tokens zahlst du nur, wenn du Cloud-Modelle nutzt. Für Teams mit echter Kollaborationsanforderung kann Notion trotzdem die richtige Wahl sein — die Rechnung ist nicht nur eine Preisfrage, sondern eine Anwendungsfrage.