- Kann ich meine bestehenden Obsidian-Markdown-Files in Kintari öffnen?
- Ja. Kintari arbeitet auf normalen Dateien — Markdown wird gelesen, indexiert und in den Wissensgraph eingehängt. Du musst den Vault nicht migrieren; zeig Kintari einfach den Ordner. Obsidian-spezifische Plugin-Syntax (z. B. Dataview-Queries) wird als Text behandelt, der Inhalt drumherum bleibt nutzbar.
- Was unterscheidet den Kintari-Vault vom Obsidian-Vault?
- Der Obsidian-Vault ist ein normaler Ordner mit .md-Dateien — portabel, aber standardmäßig unverschlüsselt. Der Kintari-Vault ist eine verschlüsselte Datei (.kintarivault), die den Wissensindex, die Konfiguration und Zugangsdaten trägt. Inhalte selbst bleiben Dateien — du verlierst keine Portabilität, gewinnst aber einen verschlüsselten Index.
- Obsidian hat doch tausende Plugins — wie soll Kintari mithalten?
- Tut es nicht, und will es nicht. Wenn dein Workflow auf einer spezifischen Plugin-Kette steht (Dataview, Excalidraw, Tasks-Plugin etc.), ist Obsidian dein Werkzeug. Kintari ist kuratiert statt offen: KI, Wissensgraph und Agents sind eingebaut und müssen nicht verkabelt werden. Beides hat seine Berechtigung.
- Brauche ich Obsidian Sync, wenn ich Kintari habe?
- Nein — und Kintari Sync gibt es bewusst nicht. Synchronisation ist eine Sache, die jede Cloud-Anbindung wieder anzapfen würde. Wenn du Geräte synchronisieren musst, leg deinen Vault auf einen Pfad, den du selbst kontrollierst (NAS, Syncthing, eigenes WebDAV). Kintari mischt sich nicht ein.
- Plain-Markdown-Dateien sind in 30 Jahren noch lesbar — wie steht es um Kintari?
- Genauso. Die Inhalte sind Dateien deines Dateisystems im Format, in dem du sie ablegst. Der Vault selbst ist ein dokumentiertes Format mit veröffentlichten Tools zum Export. Wenn Kintari verschwindet, bleiben deine Dateien zugänglich und der Vault entschlüsselbar.